Macht Schokolade glücklich?

Wie wir unsere Stimmung mit der Ernährung positiv beeinflussen können:

Später Herbst und Winter, das Wetter ist grau, nass und Kalt und die Sonne lässt sich immer weniger blicken. Viele Menschen neigen besonders in dieser dunklen Jahreszeit an depressiven Stimmungen, Lustlosigkeit und Müdigkeit. Als Hilfe gegen die schlechte Stimmung, greift man dann etwas häufiger als gewöhnlich zur Schokolade – und tatsächlich, der Genuss von Schokolade sorgt für eine bessere Laune.

Forscher haben nun bestätigen können was schon viele vorher geahnt haben, wir können mit Lebensmitteln unsere Stimmung positiv beeinflussen. Schokolade macht eben aus dem einen Grund gute Laune, das darin enthaltene Kakao hat einen hohen Anteil an Tryptophan und Phenylethylamin . Beide Stoffe sind an der Produktion von dem Glücklich-Macher Serotonin beteiligt. Serotonin ist ein Botenstoff im Gehirn und hat eine anti-Stress Wirkung und löst ein ekstatisches Gefühl aus.

Unser zweites Gehirn: der Darm

Für den positiven Effekt ist das Zusammenspiel zwischen unserem sogenannten zweiten Gehirn, unserem Darm und dem eigentlichen Gehirn entscheidend. Prof. Dr. Gershon, Neuro-Gastroenterologe aus den USA entdeckte, dass die Nervensysteme des Gehirns sich nur gering von denen im Darm unterscheiden. Außerdem sind beide Organe über den Vagus-Nerv miteinander verbunden – hier findet ein ständiger Informationsaustausch statt. Das interessante: 90% der Signale dieses Austauschs gehen vom Darm aus ins Gehirn! Sprich unser Darm versorgt unser Gehirn ständig mit Informationen darüber, welche Stoffe wir über die Ernährung aufnehmen!

Beeinflusse deine Glückshormone:

Zusätzlich zu dem wissen wir bereits, dass wir mit dem, was wir Essen die Produktion von Botenstoffen im Gehirn positiv beeinflussen können. Solche Botenstoffe sind zum Beispiel die Glückshormone Serotonin und Dopamin. Menschen die an Depressionen leiden haben ein Hormonelles Ungleichgewicht. Über Anti-Depressiva lässt sich diese Störung regulieren. Unabhängig davon sollte man, egal ob man starke Depressionen hat oder „nur“ an Winter-Blues leidet, seine Hormonproduktion auf natürliche Weise positiv beeinflussen.

Eine nicht zu vernachlässigende Rolle für die Serotonin Produktion spielt die essentielle Aminosäure Tryptophan. Essentiell bedeutet: unser Körper kann diesen Eiweiß-Baustein nicht selbst herstellen und ist darauf angewiesen, dass wir diesen über die Ernährung auf nehmen. Tryptophan findet sich in großen Mengen unter anderem in Parmesan, Cashews, Erdnüssen, Sojabohnen, Haferflocken getrockneten Datteln und Feigen sowie in Avocado und Banane. Außerdem ist es Möglich die Aminosäure über Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu führen.

Dopamin lässt sich vor allem über Fleisch und Fisch positiv beeinflussen, aber auch Sex und Sport wirken sich vorteilhaft auf die Dopamin Produktion aus. Nicht zu vernachlässigen sind Stoffe wie Omega3 Fettsäuren, Vitamin D3 und K2 sowie Vitamin B12. Hier empfehle ich gerne ein Produkt welches eine Kombination aus Omega3, Vit. D3 und K2 beinhaltet. Kontaktiere mich doch Bitte falls du mehr darüber erfahren möchtest. Vegetarier und Veganer sollten ihr Vitamin B12 regelmäßig vom Arzt untersuchen lassen. 

Wieso Schokolade nicht die Lösung ist:

Wichtig: Studien zeigen, dass unter Depressionen leidende häufig einen erhöhten Schokoladen Konsum haben. Aber: Schokolade macht nur kurzzeitig glücklich (Logisch, sonst müssten Depressive nicht ständig so viel davon essen)! Der Anteil an rohem Kakao ist zum einen zu gering in Schokolade und zum anderen wirkt sich der Zucker negativ aus. Deswegen: lieber auf natürliche Lebensmittel zurück greifen, besonders das genannte Obst eignet sich gut als Schokoladen Ersatz. Es sollte im Mund langsam und genüsslich gekaut werden damit ein Teil der wertvollen Inhaltsstoffe auch über die Mundschleimhäute bereits aufgenommen werden.

Du willst auch mit deiner Ernährung deine Stimmung positiv beeinflussen? Der Winter steht vor der Tür, ich zeige dir wie du dich am besten gegen Winter-Blues wappnest!

Kontaktiere mich für deine Ernährungsberatung:

 

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