Mit der Ernährung die Leistungsfähigkeit beeinflussen

Kohlenhydrate am Abend, Low-Carb am Morgen!

Die Insulin Sensitivität von Zellen ist am Abend geringer als morgens, wodurch die Energie in Form von Kohlenhydraten schlechter aufgenommen wird. Wer spät am Tag Kraft-Training betreibt (wie viele Berufstätige) erhöht die Insulin Sensitivität (genannt GLUT4Mechanismus) der Muskelzellen. Sprich die aufgenommenen Kohlenhydrate landen als Energie da wo sie hin gehören – in die Muckis und nicht in die Fett Zellen (solange man nicht über seinen Bedarf isst!)

Morgens ist unser Cortisol Level am höchsten (so kommen wir besser aus dem Bett), verknüpft mit einer hohen Insulin Ausschüttung sorgt dies für die Einlagerung von Fett  – wollen wir in der Regel nicht. Bei einem niedrigen Insulin-Spiegel sorgt Cortisol für eine ausgezeichnete Fettverbrennung  (gut dass man sich den Tag über bewegt statt zu schlafen)


Kohlenhydrate sind an der Serotonin Bildung beteiligt. Serotonin ist nicht nur ein Glücklich-Macher, es macht uns auch müde. Was uns letztendlich besser schlafen lässt. Das Fette „schwer im Magen liegen“ und schlecht schlafen lassen ist auch kein Geheimnis. 
Wer ist Abends nicht schon unglücklich und hungrig ins Bett und konnte nur an das Kohlenhydratreiche Frühstück am nächsten Tag denken?! Die Serotonin Bildung im Körper lässt sich außerdem mit der Aminosäure Tryptophan positiv beeinflussen. (Achtung: wer regelmäßig BCAA´s zu sich nimmt riskiert einen Mangel an Tryptophan!). Wer unter depressiven Stimmungen leidet und/oder Schlafstörungen kann zum einen auf Tryptophan haltige Lebensmittel achten und/oder die Aminosäure isoliert in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen.

Tagsüber ist Serotonin eher unvorteilhaft, der Botenstoff macht zwar glücklich, aber müde wollen wir ja eher nicht durch den Tag. Was uns sowohl vom Gemütszustand positiv beeinflusst, als auch unsere Leistungsfähigkeit anregt und konstant hält, sind die Stoffe Dopamin und Acetyl-Cholin. Für letzteres suchen wir nach Cholin-haltigen Lebensmitteln: das sind vor allem Eier (im Eigelb enthalten!), Fisch, und Fleisch.  Für die Produktion des Botenstoffs Dopamin spielt die Aminosäure Tyrosin und Phenylalanin eine entscheidende Rolle! Diese Aminosäuren sind Beispielsweise auch im Eiklar enthalten (Sehr viele Gründe mehr Eier zu essen Das gelbe vom Ei..).

 

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